Hendrik Hanschke Innenarchitektur
portfolio-start-c
portfolio-start-c

Innenarchitektur Portfolio: Semesterprojekte: 7 Todsünden - Szenografie

7 Todsünden

» Reichtum ohne Arbeit, Genuss ohne Gewissen, Wissen ohne Charakter, Geschäft ohne Moral, Wissenschaft ohne Menschlichkeit
Religion ohne Opferbereitschaft, Politik ohne Prinzipien «

Mahatma Gandhi, die 7 Todsünden der modernen Welt

Projektinformationen

Betreuung: Prof. R. Wiesemes
Hochschule RheinMain, Conceptuel Design / Innenarchitektur

SS 2013, Team: Paula Herbst

Der Film

asdasd
asdasd
asdasd
asdasd

Making Of

kjjkjkjk
kjjkjkjk
kjjkjkjk
kjjkjkjk
kjjkjkjk
kjjkjkjk

Raum und Typographie

7 Todsünden

 

Das „7 Todsünden“ Projekt ist anlässlich der Jahresausstellung der Hochschule RheinMain entstanden. Als „Opening“ führte die Installation im Hauptaufgang des Gebäudes in die Ausstellung.

 

Wie aktuell sind die 7 Todsünden in unserer heutigen Gesellschaft? Beichtstühle werden kaum noch aufgesucht, aber vielleicht kann gerade in unserer „narzisstischen Kultur“ das Inventar der 7 Todsünden dazu beitragen, die Entfremdung des modernen Menschen besser zu verstehen. Denn es scheint, das dass was sich hinter dem Begriff der Sünde verbirgt, all zu gut beschreibt, was uns am eigenen Leib betrifft: Unsere stärksten Motive, Triebkräfte und die verschwiegensten Wünsche.

 

Die Installation


Beim Begehen der Treppe, die direkt vom Eingang in den 2. Stock des Gebäudes führt, passiert man auf halber höhe die große Projektionsfläche. Hat man selber die gesamte Treppe erklommen, kann man sich nieder lassen und den Film betrachten.


 

Der Film


Der Film begleitet einen Fuß eben jene Treppe hinauf. Auf der reinen und unberührten Treppe hinterlässt jeder Schritt einen Fußabdruck aus schwarzer Farbe. Unterschiedliche Stufensituationen stehen je für eine der 7 (+1) Todsünden.

Nach einer eher spekulativen aber plausiblen Theorie eignen wir uns das sündhafte in verschieden Phasen unseres Lebens an. (acht Phasen der Epigenese von IchIdentität nach Erikson (2008)). Die Melancholie kommt hierbei als letzte und achte Sünde hinzu. als Konsequenz unseres Handelns hinterlassen wir Spuren auf unserem Weg, die sich unweigerlich mit den Spuren anderer Kreuzen werden.

 

In keinem Falle geht es um Moral, in unserem Verständnis von den „modernen“ Todsünden muss nicht jede Sünde etwas Schlechtes sein. Vielmehr ist es der Versuch ein Bewusstsein zu schaffen. Ein Bewusstsein dafür das die Sünde unwiderruflich Spuren interlässt, solche die wir hinterlassen und solche denen wir auf unseren Wegen begegnen werden.